a little rewind

Jedes Jahr aufs Neue werde ich wehmütig, sobald sich der Juli nähert. Vor einer halben Dekade, sprich vor 5 Jahren, sind dermaßen viele Dinge in meinem Leben genau im Juli passiert, dass danach mein Leben völlig auf dem Kopf stand und ich quasi fast bei Null angefangen habe.

2010 zeichnet sich für mich im Nachhinein besonders dafür aus, dass ich so einiges gelernt habe; insbesondere was Vertrauen und Freundschaft angeht. Mir ist in dem Jahr nicht nur klar geworden, was für mich selbst wichtig ist, sondern auch dass ich einer wichtigen Person großes Unrecht getan habe. Noch heute reden wir oft darüber und mich plagt das schlechte Gewissen. Und trotz der schönen, neuen Erinnerungen, die wir uns erschaffen, kann ich das nicht vergessen. Er auch nicht… g (29)

Kurz darauf folgte ein mehr als unbeschwerter Sommer in dem Sinne, dass es beruflich keinen Stress gab, dass kein Druck auf mich oder Diana ausgeübt wurde. Denn jedes Jahr, in dem wir unter unserem Alltag gelitten haben, bis wir beide letztes Jahr endlich zur Ruhe kamen, dachten wir an diesen einen, besonderen Sommer zurück. Machen wir auch heute noch. Erst letzte Woche sind wir zu Diana nach Hause gefahren, fernab von ihrer derzeitigen Wohnung bei mir in der Stadt, haben sich auf die Hollywoodschaukel gesetzt, in die Ferne geblickt und darüber nachgedacht, wie wir vor fast 5 Jahren das Fundament unserer heutigen Freundschaft aufgebaut haben.

Nach diesem Sommer folgte eine Phase, in der ich mir klar wurde, was ich mit meinem Leben anfangen möchte. Und selfesteem entstand; damals noch unter dem Namen cute it up!

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Wo fange ich an? Damit, dass ich es gar nicht oft genug betonen kann, dass ich heute die Chance habe, alte Fehler auszumerzen? Dass ich mich jedes Mal, wenn ich einer gewissen Person begegne mit tobenden Emotionen konfrontiert sehe, die keiner verstehen kann, der nicht in mich hineinblicken kann? Oder vielleicht damit, dass ich damit einfach abschließen sollte, was schwer ist, weil ich gerne meine Probleme verdränge. Aber es kommt sowieso immer, wie es kommen muss. Und das musste sein, denn man muss eine Tür schließen, damit sich eine neue öffnen kann.

Es tut weh, wenn sich plötzlich alle gegen einen stellen. Wenn plötzlich alle dastehen, einen an den Pranger stellen und Buhrufe aus allen Richtungen ertönen. Gelernt habe ich daraus. Sogar gleich 2 Dinge. Erstens, dass ich in Streitsituationen ja sowas von überhaupt keinen kühlen Kopf bewahren kann, weil mein Temperament ganz furchtbar ist und gerade dann anfängt, mit den Mittelfinger zu zeigen und sich mein normaler Hausverstand verabschiedet. Zweitens, dass es immer – und zwar wirklich immer – zwei Seiten gibt.
Das erste war eine wichtige Lektion dafür, dass Aufmerksamkeit Menschen verändern kann. Es hilft mir heute dabei, am Boden zu bleiben; einen kühlen Kopf zu bewahren und mir nicht wie etwas Besseres vorzukommen, nur weil mir in der Stadt vielleicht wer über den Weg läuft mit einer Kette, die ich gemacht habe. Genauso wichtig, oder fast noch wichtiger, war das zweite; denn dadurch konnte ich erst meinen Fehler erkennen, den ich einer geliebten Person gegenüber begangen habe. Ich habe jemanden ganz schrecklich vor den Kopf gestoßen, habe mir nicht beide Seiten angehört und dabei eine der besten Freundschaften in meinem Leben förmlich zu Staub zerpuffen lassen. Wir haben seit längerem wieder Kontakt, weil es keinem von uns Ruhe gelassen hat lässt und langsam wird es auch wieder. g (40) 화이팅!

Aber ich will nicht zu viel über das Negative sprechen, auch wenn ich es gerne im Hinterkopf behalte, weil es mich zu dem Menschen gemacht hat, der ich heute bin. Und ich bin f*cking stolz darauf, wie ich mich seither weiterentwickelt habe!

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2010 war nicht nur das Jahr, in dem Diana und ich extrem zusammengewachsen sind, es war auch das Jahr von meinem ersten Besuch im Ausland, von den ersten richtig großen Städteausflügen oder dem ersten richtigen Pläneschmieden für die Zukunft. Wir haben uns das erste Mal gemeinsam in KPOP reingesteigert und haben Stunden auf der Hollywoodschaukel verbracht, ich mit dem Laptop auf der Schoß und sie mit einem Zeichenblock auf dem Schoß. Das sind die Momente, die wir nie vergessen werden & auch heute sitzen wir oft im gleichen Raum, jeder macht sein Ding und quatscht gelegentlich den anderen an. Heute ist es zwar so, dass uns dann bei mir entweder mein Freund ablenkt, weil er uns eine Errungenschaft in einem Videospiel zeigt oder die 2 kleinen Kätzchen Roxy & Sora bei Diana, die um Aufmerksamkeit buhlen, weil es ohne uns einfach langweilig ist. g (7)

Seit geraumer Zeit sind wir übrigens in unserer kleinen, aber feinen Gruppe um eine Person ergänzt worden; man hat schon einige Male von ihr gelesen. Sie heißt Manu und war eine Arbeitskollegin von mir. Als für mich klar war, dass ich im Techniksupport, in dem ich zuvor gearbeitet habe, aufhören werde, hat sich ein großes Loch in mir breit gemacht. Es hat ein wenig gedauert, bis mir klar war, wieso. Weil die Person für mich schon länger keine einfach Kollegin mehr für mich war, sondern mir bereits so ans Herz gewachsen war, dass ich sie gar nicht mehr aus meinem Leben wegdenken wollte. Momentan kleben wir ziemlich aufeinander und ich frage mich, wie mein Freund das eigentlich aushält. Ich sollte übrigens unbedingt Mal ein paar Fotos mit allen beiden machen, das wird sicher lustig. Diana meckert – tschuldigung – jammert immer, dass wir aktuelle Fotos von uns brauchen. Und wenn sie das liest, erwürgt sie mich womöglich, checheche… 36

Der Blogeintrag hier entsteht übrigens, weil ich ganz viele Creepy Pasta Videos gesehen habe und mich am Ende so gegruselt habe, dass ich nicht mehr schlafen kann. Im Moment ist es 02:27 Uhr und ich darf nichts machen, das Lärm erzeugt. Darum sitze ich hier in einer hell erleuchteten Wohnung – bis auf das Schlafzimmer – und tippe fröhlich vor mich hin, in der Hoffnung nicht beim Gang auf das WC oder in die Küche über was zu stolpern, wie ich es sonst so gerne tue, um meinen Freund nicht aufzuwecken… Buhja! Naja… zurück zum Thema, räusper.

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Meine Mum sagt immer: Wenn man einen neuen Lebensabschnitt beginnt, gehört eine neue Frisur her. Ich glaube, so denken auch nur Vollblutfriseure, aber whatever, haha. Die neuen Haare waren dann doch etwas radikal kurz, aber sie waren wirklich toll. Und wenn ich das Bild so sehe, will ich fast gleich wieder so eine Frisur haben, haha.

Faszinierend, wenn ich so überlege… Damals war es noch so besonders, wenn wir nach München gefahren sind. Da hatten wir dieses Glitzern und Funkeln in den Augen, haben alles abgelaufen und uns tausend Mal verlaufen. Gut, das mit dem Verlaufen ist auch heute noch so, selbst in der eigenen Stadt zu Hause! XD Aber dadurch finden wir immer die geilsten Plätze und Geschäfte, also haben wir nie ein Problem damit, haha. Aber so mit den Städteausflügen ist das heute sowas von verrückt im Gegensatz zu früher.

Ich meine… anstatt zu sagen „Lass uns was machen, das wir sonst nie tun! Fahren wir nach München!“ ist das heute eher wie „Hm, ich hab keinen Bock, 3 Wochen auf ein Album zu warten, lass uns nach München ins Neo Tokyo fahren!“ und dann düsen wir schon los. Wie letztens erst. Haben uns dann – Manu war auch dabei – alle 3 Alben und Merchandise gekauft, uns in einen Park gesetzt und gegenseitig die Alben förmlich aus den Händen gerissen, um Leo von VIXX oder GD zu begaffen. Oh my god, fangirling at it’s best, haha.

Wir haben es 2010 tatsächlich geschafft, regelmässig ins Kino zu gehen. Und regelmässig heißt 1x die Woche. Das war unser Kinodonnerstag; wir sind dann rein, haben spontan einen Film ausgesucht und uns den angesehen. Teilweise waren ein paar Griffe ins Klo dabei, wie SALT etwa. Aber andere Filme, wie zum Beispiel Knight & Day oder Step Up 3 waren endgenial. Der Abend, an dem wir Duell der Magier gesehen haben, ist auch so ein besonders erinnerungswürdiger Tag für uns…

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Das Jahr zieht sich bis zu einem Ende, wir verbringen die Wochenenden oft beieinander, weil wir beide die meiste Zeit in diesem Jahr single sind. Wir schmeißen zusammen eine Halloweenparty, feiern Silvester ab und lassen uns durch nichts und niemanden die gute Laune verderben. Genauso rasant, wie der Sommer vergangen ist, geht am Ende das Jahr auch zur Neige. Und jetzt wird es deprimierend. Denn mit dem neuen Jahr beginnen dann die ersten Verantwortungen und Probleme.

Diana hat ihren Maturaball, der Schulabschluss steht vor der Tür. Mein Beruf ist einnehmend, frustrierend und ich werfe am Ende alles hin, weil ich nicht den Willen habe, den Kasper für ein Unternehmen zu spielen, mit dessen Philosophie ich mich nicht einmal identifizieren kann. Wir haben regen Kontakt, können uns aber aufgrund diverser Umstände nicht so oft treffen, wie wir es gerne möchten und die Freundschaft leidet darunter.

Es ist nicht so, dass wir uns deshalb voneinander entfernen, ganz im Gegenteil. Sobald wir es schaffen, uns zu sehen, ist es als ob kein Tag seit dem letzten Treffen vergangen wäre. Aber dass man nicht die Zeit hat, gegenseitig füreinander da zu sein, nagt an den Nerven. Gerade in solchen Zeiten, in denen jemand wichtig ist, der einem den Rücken stärkt. Doch ausgerechnet solche Zeiten sind es, in denen man feststellt, dass das wahre Freundschaft ist, die man da hat.

Ironischerweise wird es genau zum Sommer hin besser, denn aus irgendeinem uns unerfindlichen Grund ist es immer der Sommer, in dem wir in unseren Leben einen großen Schritt nach vorne machen. Ich lerne übrigens auch im Sommer 2011 meinen Freund kennen, was das nur untermauert, haha.

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Wo wir schon dabei sind. Das erste Geschenk, das mir mein Freund jemals gemacht hat, war dieser grüne Radiergummi. Ich habe keine Ahnung, warum er sich aus all den Infos, die er über mich hatte, ausgerechnet meine Radierersammelsucht rausgepickt hat, aber das ist ein Moment, an den ich mich ewig erinnern werde. Wir waren damals noch nicht einmal ein Paar, sondern waren noch immer in dieser Phase, in der allen anderen um mich herum klar war, dass der Kerl ein Interesse an mir hat; nur ich war so dämlich und dachte, er meint das doch alles rein freundschaftlich und wir sind doch supertolle Kumpels. Ehm, ja. Lol. 25 Meine Eltern liiiiiieben es noch heute, mich damit aufzuziehen, wie blind ich durch die Welt laufe.

nom_nom_by_emoji_kun-d6dqz7c Da ich sowieso schon wieder so schön vom Thema abgeweicht bin, hier ein paar ganz tolle Random Informations über meinen Freund!~ Wir sind jetzt ja doch schon eine ganz schöne Zeit lang zusammen und neben der Tatsache, dass ich immer der Meinung bin, dass wir uns überhaupt nicht wie ein Pärchen benehmen, widersprechen mir da ausnahmslos alle und sagen, wir sind deren Vorbild, wie eine perfekte Beziehung auszusehen hat. Ich fühle mich davon total geehrt und freue mich jedesmal, wenn das gesagt wird. Auch wenn das natürlich im Auge des Betrachters liegt, aber ich selbst umgebe mich mit Personen, die in einer Beziehung ihren Freiraum brauchen und nicht ständig aufeinander kleben wollen.

So wie ich mir die Mühe gebe, mich mit seinen mir fremden Hobbys auseinander zu setzen – wenn es da auch nicht viel gibt, das mir nichts sagt – macht er es genauso. Vermutlich verliert er dabei aber schon den Überblick, so wie es Diana und Manu gelegentlich passiert. 25 Macht aber nix, ich lasse mir auch immer wieder aufs Neue erklären, wie ein Auto überhaupt funktioniert. Das wird erst lustig, wenn ich bald den Führerschein mache, hohoho. Mittlerweile hat er mich schon genug manipuliertbegeistert, dass ich zufällig auf genau die gleichen Gefährte abfahre, wie er.

Er hingegen – und das habe ich sicher schonmal in einem Blogeintrag erwähnt, nur finde ich den gerade nicht >_< – gibt sich immer redlich Mühe, sich ein wenig in die KPOP Welt einzufühlen, was damit anfängt, dass er einzelne Songs bereits mitsummen kann, weil er Ohrwürmer davon kriegt (MUAHAHA…) und bis dahin geht, dass er sich hin und wieder die Booklets meiner Alben ansieht. Manchmal bringt er sogar Ideen für unsere Fanfictions ein, wenn es aber um die komplette Storyline oder einen Trailer geht, bevorzugt er es dann doch, das Weite zu suchen. XD

Bis 2015 waren die restlichen Sommer dann nicht von weiteren Krisen oder sonstigem geprägt, wenn man die Phase ausnimmt, in der Diana wahnsinnig unzufrieden mit ihrem Job war. Ich hab mich dabei etwas hilflos gefühlt, weil ich ihr nicht wirklich helfen konnte. Mittlerweile hat sie aber einen Platz, an dem sie sich wohl fühlt und dahingehend ist alles gut. herz

Das war’s jetzt auch mal mit meinem paradoxen Blogeintrag, der eigentlich ein Thema und eine Kernaussage hatte, von der ich aber irgendwann abgekommen bin. Kommt davon, wenn man so spät noch einen Blogeintrag schreib. Oder so früh schon; seht es, wie ihr wollt, haha. :“D

gedanken die kettenkarussell fahren

Ich weiß es nicht sicher, was mich zu so einer späten Stunde noch wach hält, aber wir haben 2 Uhr morgens und ich sitze hier putzmunter vorm PC. Vielleicht liegt es an meinen Gedanken, die es sich bei einer Fahrt in meinem höchstpersönlichen, gedanklichen Kettenkarussell gut gehen lassen und die partout nicht aufhören wollen, weitergedacht zu werden. Möglicherweise liegt es auch daran, dass ich einfach zu viel am vergangenen Wochenende geschlafen haben oder mich treiben meine Regelschmerzen so dermaßen in den Wahnsinn, dass es gar nicht anders geht. Kann aber auch mein Freund sein, der nicht gut zu schlafen scheint und sich von einer Seite auf die andere dreht.

Jedenfalls sitze ich jetzt hier, schlürfe an meinem Trinkpäckchen, habe vorhin in mein Tagebuch geschrieben bis ich keine Lust mehr hatte und lausche jetzt den Knabbergeräuschen von Gizmo. Ich überlege, zu arbeiten und überlege im nächsten Moment, was ich tun kann, das leise genug ist, um meinen Freund dabei nicht zu wecken. Also bleibe ich fürs Erste dann doch hier sitzen und wundere mich, was ich mit der Zeit anstellen kann, bis die Sonne aufgeht oder ich vielleicht doch dann mal müde werde.

Um solche Uhrzeiten ertappe ich mich immer wieder dabei, über Gott und die Welt nachzudenken. Mein aktuelles Lieblingsthema in meinen Gedanken? Blogging. Blogs sind nicht mehr das, was sie einmal waren und die meisten, die ich gerne gelesen habe, sind mittlerweile inaktiv. Viele haben ohnehin nur mehr über Beauty oder Rezepte geschrieben, Individualität gab es kaum mehr und die ganzen DIY Anleitungen waren auch oft nur noch pseudo und entweder solche 0815 Dinge, dass jeder draufkommen kann oder so utopisch, dass kein Mensch mal eben die dafür benötigten Bestandteile zu Hause hat. DIY soll doch einfach sein, soll doch nachzumachen sein. Ohne dass dafür groß Geld ausgegeben werden muss.

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bibimbap ▼ sora hockt auf dianas bürostuhl und schläft

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von kleineren hiobsbotschaften und der zukunft

Es kann nicht immer alles so laufen, wie man es gerne möchte. Sonst wäre es doch langweilig. Demnach war der Juni davon geprägt, dass auf eine gute Nachricht stets eine schlechte folgte, dafür aber eine gute wieder draufkam. Nicht nur auf meinen Shop bezogen, sondern auch privat gesehen. Aber wer etwas erreichen möchte, sollte in schweren Zeiten, wenn man es denn so nennen möchte, den Kopf keinesfalls einstecken. Mich haben diese Momente vielmehr dazu bewogen, mir erneut Gedanken zu machen, ob mein Plan – wie ich denn nun mit meinem Privatleben und meinem Shop vorgehen möchte – denn so richtig war und was ich daran ändern sollte.

Ich schwanke die letzten Stunden hin und her und weiß auf gut Deutsch nicht, wo ich mein Ei hinlegen soll.

Um es kurz zu fassen, habe ich gestern die Nachricht erhalten, dass ich den Ort, den ich künftig als mein Büro haben wollte, nicht bekomme. Ganz kurz stand ich vor einer minimalen Krise, die aber nun dank Freunden und Eltern, die einen auf den Boden der Tatsachen zurück holen, wieder überwunden ist. Also keine Sorge, die Welt geht nicht unter. 35

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Gut, was nun? Ich stehe vor der Entscheidung, was ich nun als Alternative sehe. Will ich mir einen Büroraum mieten, in dem ich meine Sachen lagere oder möchte ich eine richtige Fläche zum Verkauf meiner Sachen – also ein Geschäft in dem Sinn. Ich will weiterhin auf Messen und Conventions verkaufen, aber dem steht beides nicht im Weg. Ich will weiterhin mein Sortiment um die Sparten Stationery und K-Fashion sowie K*POP & Merchandise erweitern. Dem steht eine Verkaufsfläche aber auch nicht im Weg, ganz im Gegenteil. Dann ist aber wieder das Risiko im Raum, dass die Miete zu hoch wird oder die Fläche zu klein. Oder der Laden trotz Frequenz keine Kunden reinlockt; immerhin sind wir hier nicht in Berlin, wo sich doch einige tausende Fans von genau den Sachen befinden, die ich verkaufe.

Natürlich hat jedes Unternehmen seine Risiken, aber der Onlineshop war bisher einfach die weniger risikoreiche Variante. Denn die Gebühren für Messen; Stand, Anfahrt, Hotel etc. kann ich jedes Mal locker aufbringen und verdiene daran. Doch wie sieht es in einem Lokal aus?

Wenn ich stattdessen doch ein Büro miete, beschränke ich mich weiterhin auf Online- und Messeverkauf. Was, wenn ich dadurch eine tolle Gelegenheit aus dem Wind schlage?

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Fakt ist, dass selfesteem immer mehr und mehr Platz braucht. Ich habe mir nun das Ziel gesetzt, mich in 6 Monaten, kurz bevor mein Shop sein dreijähriges Bestehen feiert, für eine dieser 2 Varianten zu entscheiden. Und dann aber auch fix. Das heißt nicht, dass ich mich heute in 6 Monaten bereits in einem Geschäft oder sonst wo sehe, aber ich fange genau heute in 6 Monaten damit an, mir entweder Büroflächen oder Verkaufsflächen anzusehen, die ich anschließend mieten werde.

Ihr seht, es ist ganz und gar nicht leicht und ein ganz großer Schritt, der mir bevorsteht.

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Gut, dass ich so viel mit den neuen Sachen zu tun habe, dass mich das ein wenig von meinen „Problemen“ ablenkt. Vermutlich ist es einfach nur die Tatsache, dass ich nicht damit gerechnet habe, dass nun etwas schief geht – wo doch gerade alles so gut lief. Es ist ja auch nicht so, dass mich und meinen Shop das jetzt in den Abgrund stürzt. Es ist bloß, dass es sich richtig angefühlt hätte, wohin ich mit meinem Shop wollte.

Sei es drum. Ändern lässt es sich sowieso nicht, man muss nach vorne blicken! 7

To Be Honest

tbhZwei beste Freundinnen; Babsi und Diana. Es fängt doch alles so harmlos an! Erst kommt das bisher gut gehütete Geheimnis auf, dass Dianas Kindheitsfreund ein berühmter Star ist, den ihre Freundin Babsi schon seit Jahren anhimmelt. Und das auch nur, weil er sie überraschend besuchen kommt. Dass es einen bestimmten Grund gibt, warum ihr die das nicht verraten hat, ist ihr gar nicht bewusst. Als sich dann aber ein paar grundsätzliche Dinge im Leben der beiden Mädchen ändern, weil sie mit nach Korea kommen, beginnen sich plötzlich die Ereignisse zu überschlagen und ehe es die beiden merken, werden sie zum fixen Bestandteil der koreanischen Popkultur. Doch dieses Business ist grausam und schon bald tauchen damit auch ernste Probleme auf.

 
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hamburg part two

So, jetzt habe ich noch den letzten Blogeintrag von Hamburg für euch im Gepäck dabei. 7 Nachdem ich am Montag von Düsseldorf zurück zu Tati & Tobi gefahren bin, haben wir am Montag erst einmal ausgeschlafen und haben angefangen, Supernatural zu gucken. Wuhu!~ Am Dienstag sind wir dann in den Zoo Hagenbeck.

Nicht nur, dass dort ein Lemurenbaby direkt nach dem Eingang frei rumgelaufen ist, der Zoo ist allgemein sehr schön gestaltet. Ich habe mir an einem der Wasserbecken einen richtig schönen, dicken Fauxpas geleistet. Das Tier taucht gerade im Wasser und ich rede davon, wie toll nicht Eisbären tauchen können. Und so lange vor allem!

Tobi: Das ist doch kein Eisbär.
Ich: Doch, das ist es.
Tobi: Das ist ein Walross.
Tati: 19
Ich: Nein, es ist ein Eisbär, da sieht man doch den Kopf.
Anderer Zoobesucher: Jo, ist es.
Ich: Siehst du? Sag ich ja!
Tobi: …

Ich dachte, mir hat der andere Zoobesucher Recht gegeben, dabei hatte er Tobi gemeint. Ehm… hust. 25 Am Ende war es natürlich ein Walross.

Da China und Hamburg eine ganz besondere Beziehung zueinander haben und der Zoo offenbar auch zum Großteil von China gespendet wurde, gibt es einen eigenen Bereich, direkt nach einer Brücke, an der ein chinesischer Durchgang steht. Außerdem gibt es eine wunderschöne Pagode uuuund ein chinesisches Restaurant, das echt, echt schön ist. Von dem konnte ich gar nicht genug kriegen.

Danach sind wir zum Saturn, wo ich IRIS gefunden habe – wuuuuhhh IRIS – und haben am Mittwoch  (was das am Mittwoch? Ich bin ganz verwirrt q_q) einen Großeinkauf gemacht, bei Sushi Factory & bei einem anderen Asiaten bestellt und dann weiter Supernatural geschaut.

Donnerstag und Freitag waren so irgendwie…. meh. 26 Ich hatte totale Regelschmerzen und wollte nicht raus, am liebsten hätte ich mich in ein Loch verbuddelt…

Samstag waren wir dann morgens am Hafen, ich war noch nie so nahe am Wasser wie hier. Es gibt nicht einmal ein Geländer, man könnte theoretisch einfach ins Wasser hüpfen. Irgendwie macht mir das Angst… °_°; Danach sind wir zu Planten & Blomen und zum Koreaner als Abschiedsessen sozusagen.

Da ich am Sonntag schon relativ bald gefahren bin, da ich ja ne ziemlich lange Zugfahrt vor mir hatte, war das ja wirklich sowas wie ein Abschied… y_y

Wir haben die letzte Episode der ersten Staffel Supernatural angesehen und ich hoffe wirklich, dass die Serie besser wird. Nächste Woche krieg ich ne massive Materiallieferung, dann werde ich weiter Serien schauen & Schmuck machen. Dann kommt Supernatural dran. Bei koreanischen Doramas arbeite ich zwar auch manchmal, aber da drifte ich so schnell vom Thema ab, weil ich nicht zuhören, Koreanisch üben, Untertitel lesen und Schmuck gleichzeitig machen kann… xD“

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Man könnte jetzt meinen, mir hat am meisten Spaß gemacht, dass ich so viel von Hamburg gesehen habe, oder dass ich wieder in Düsseldorf in der Japanmeile war. Ich war in diesen 2 Wochen in bestimmt 10 verschiedenen Asialäden, habe 3 Mal Koreanisch gegessen und 2 Mal bei Sushi Factory genommt, 2 Mal haben wir asiatisches Essen bestellt und riesige Kaufläden habe ich gesehen… Die Mönckebergstraße ist eine tolle Einkaufsstraße mit sehr vielen tollen Läden, die es hier bei uns nicht gibt.

Aber alles in allem hat es mir am meisten Spaß gemacht, Tati zu sehen. Und Tobi natürlich. Und die Meeris. Und – oh Gott, ich muss wieder nach Hamburg. 10