die seziererin

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Mir gefällt das Cover des Buchs recht gerne, da ich Lust hatte, mal wieder einen richtig guten Thriller zu lesen. Generell lasse ich mich bei der Auswahl meiner Bücher oft von deren Cover ansprechen, ohne vorher nachzulesen, worum es darin geht.

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Eine Mörderin, deren Gedankengänge mindestens so fesselnd wie abstoßend sind. Gleich von Beginn weg bekommt man einen kleinen Vorgeschmack auf sie und ihr Leben. Warum ist sie so, was geht in ihr vor, warum tut sie das… Man wird immer wieder mit Informationen gefüttert, was die Vergangenheit der Mörderin angeht. Außerdem wird man wirklich böse in die Irre geführt, was die Mörderin angeht und obwohl man zwischendurch immer wieder Vermutungen hat, wer es sein könnte, folgt eine Überraschung auf die andere.

Zudem lässt die Spannung definitiv nicht nach und mit seinen 239 Seiten ist es ein kurzes und knackiges Buch, das man getrost in Einem durch verschlingen kann, wenn man möchte.

Die Charaktere in der Geschichte sind super beschrieben und man kann sich in jeden einzelnen hineinversetzen. Ich hatte zu keinem Zeit das Gefühl, dass etwas unauthentisch wäre, aber die Autorin hat hier offensichtlich ganz klar das Ziel gehabt, gewisse Personen unsymphatisch erscheinen zu lassen. Dies ist ihr auch durchaus gelungen. So gibt es bei jeder Person immer ein paar Passagen, bei der man sie in jenem Moment absolut nicht leiden kann; ebenso wie es Ereignisse gibt, die man absolut nicht nachvollziehen kann, was meiner Meinung nach mehr Realität in die Sache bringt. Denn man hat trotz der detaillierten Personenbilder immer noch kleine Interpretationsspielräume. Warum geschieht das. Was hat er sich dabei gedacht. etc pp.

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Es wird in nahezu jedem Kapitel aus einem anderen Augenpaar heraus weitergelesen. Die Passagen der Mörderin sind aus der Ich-Perspektive geschrieben, was nicht weiter das Problem war. Dass aber dazwischen dann von Protagonisten zu Protagonisten gewechselt wird, mag zwar einerseits notwendig sein, um die Story zu vertiefen, aber ich empfand es als unangenehm und sah mich in meinem Lesefluss etwas dadurch unterbrochen.

Manchmal sind mir Tippfehler oder Satzstellungsfehler aufgefallen. Ringer statt Rinder zu schreiben ist noch nicht weiter schlimm, wie ich finde, aber wenn ein Satz keinen Sinn ergibt, dann tut das schon recht weh. Ich weiß nur nicht sicher, ob dies auf die Autorin oder den Verlag zurückzuführen ist. Sobald eine Geschichte jedenfalls gekauft werden muss, um gelesen zu werden, darf so etwas meiner Meinung nach keinesfalls vorkommen.

Was der wohl größte Kritikpunkt zu diesem Buch ist, ist der Titel sowie das Cover. Ein tolles Cover, wie zuvor schon erwähnt. Doch es wird niemand seziert. Teilweise werden Andeutungen gegeben, wenn etwa erwähnt wird, dass die Mörderin die Tiere der Nachbaren von außen sowie innen auswendig kannte, aber es wird nie ein Mensch siziert. Zudem stehen ein paar andere Angaben im Klappentext, die gar nicht in der Geschichte geschehen. So kommt nie das Gefühl rüber, dass Christian und Ole sich damit abmühen, die Mörderin zu fangen.

Teilweise kamen Sprachpassagen, die mir überhaupt nicht gefallen haben und wo ich mich erschreckt habe, warum dieser Psychothriller so jugendlich wirkt. So wird etwa plötzlich erwähnt, dass Cro im Radio läuft oder die Personen verwenden sehr jugendlichen Slang…

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Die gegebene Idee, welche die Autorin zu diesem Thriller geformt hat, ist auf jeden Fall originell und kam mir so bisher noch nie unter. Klar, manchmal wird in Thrillern gemordet, weil es sich beim Mörder um einen psychotischen Stalker handelt. Aber hier wurden verschiedene Elemente zu einem Ganzen geformt und dafür ziehe ich auf jeden Fall meinen Hut.

Verlagswebsite | Preis: € 2,99

    

Das Buch wurde von mir Im Zuge der Kooperation mit Blogg dein Buch gelesen und rezensiert. Wer auch gratis Bücher erhalten möchte und diese dann nach einer Frist von etwa 30 Tagen Lesezeit auf seinem Blog rezensiert, klickt einfach auf obiges Logo und meldet sich direkt an. Alles weitere erfahrt ihr direkt auf der Website von Blogg dein Buch.

pokopoko

Ich hab heute einen ganz besonderen Tipp für alle Handyspieler; Pokopoko ist ein ganz entzückendes Spiel mit großem Suchtpotential von LINE. Im typischen Verschiebeschema, das von Candy Crush genutzt wird, muss man passende Blöcke aneinanderschieben und sie dadurch zum Platzen bringen. Mit jeder Menge Abwechslung durch gegebene Ziele sowie einer umfangreichen und unglaublich putzigen Spielewelt wird einem hier definitiv nicht langweilig.

Um Pokopoko spielen zu können, muss man allerdings auch den LINE Messenger installieren. Dies ist neben z.B. Kakaotalk eine witzige, koreanische Alternative zu Whatsapp.

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LINE Messenger [ Google Play Store | iTunes Store ] Pokopoko [ Google Play Store | iTunes Store ]

Ein eigener Beitrag zu meinem neuen Samsung Galaxy S5 sowie ein paar tollen App-Tipps kommt in den nächsten Tagen, wenn ich mal mehr Zeit dazu finde.

Das war’s von mir heute auch schon wieder, denn ich muss noch einiges erledigen. Bestellungen einpacken, Halsketten und Armbänder machen, Mails beantworten… außerdem will ich noch etwas puzzlen und habe zwei sehr vielversprechende Bücher zum Testlesen bei Blogg Dein Buch ergattert. Einen schönen Tag noch euch allen! ^_^v

es weihnachtet

Puh, derzeit hab ich extrem viel Stress. Einerseits war die Kunst- und Designmesse hier in Linz, andererseits wurde gleichzeitig so viel Promotion für selfesteem gemacht, dass es gerade so einschlägt wie damals bei der Eröffnung; was irrsinnig cool ist, keine Frage. Aber das gibt so viel zu tun, hehehe. emoji12_by_emoji_icon-d6kv9t8 Die Designmesse lief jetzt nicht so gut, wie ich von den bisherigen Conventions verwöhnt wurde, aber Verlust hab ich keinen gemacht. Bei der nächsten gleichartigen Messe werde ich sicher wieder dabei sein, wenn sich der Termin mit nichts überschneidet. Das nächste ist die Weihnachtszeit, die ja jetzt auf uns zukommt. Alle wollen Geschenke für die Freunde kaufen, ich möchte einen Adventskalender im Dezember anbieten und neue Produkte sollen natürlich au ch her.

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( Weihnachtsarmband + Tannenbaumring )

Mit dem Launch der Weihnachtsprodukte habe ich speziell bis nach der Designmesse gewartet. Immerhin hat sich meine Vermutung bestätigt, dass dort einiges davon verkauft werden wird und ich dann die Bestände zweimal anpassen müsste. Jetzt habt ihr die Stücke online und könnt fleißig shoppen gehen! emoji32_by_emoji_icon-d6kvbzw Der Ring mit dem Tannenbaum drauf ist der Renner schlechthin, der gefällt von der gesamten Kollektion auch mir selbst am allerbesten.

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Am meisten liebe ich an Weihnachten den ganzen Schnickschnack, den man aufführen kann. Jetzt bekommt jede Bestellung ein kleines Geschenk beigelegt; die übrigen Goodies bleiben natürlich auch drin. Außerdem habe ich Sternsticker besorgt und Weihnachtsklebeband für die Bestellungen. *_*

Liebe kommt oft unerwartet

5930Ich möchte wirklich ungern ein Buch in der Luft zerreissen, aber wäre dieser Titel nicht ein Buch gewesen, das ich für Blogg dein Buch rezensieren sollte, hätte ich es beiseite gelegt und wohl nie wieder angefasst. Als etwas unbeholfene, sehr mit ihrem eigenen Leben unzufriedene Sekretärin ist Diana der gute Geist im Büro. Sie schwärmt für ihren ach-so-perfekten, adligen Chef, der seine Frau mit einer anderen betrügt und will das anfangs nicht wahr haben. Ohne zu zögern wirft man sich ihm bei der nächsten Firmenfeier an den Hals und sagt ihm das, wo man doch ein paar Seiten zuvor noch extrem schüchtern und jungfräulich rüberkommt. Dann steigt man, enttäuscht über unerwiderte Liebe, ins Auto eines fremden Mannes und es ist so absehbar, was als nächstes passiert.

Ganz zu Schweigen von der Damenrunde; die Mutter von Diana und ein paar deren… nun… “Freunde”… die an der Protagonistin nur auszusetzen haben. Das Buch versucht sich an Bridget Jones, kommt mir vor. Nur, um dann kläglich daran zu scheitern.

Natürlich hat das Buch seine guten und kreativen Seiten und mir ist auch klar, dass Geschmäcker sehr verschieden sind. Die Wortwahl der Autorin ist blumig und abwechslungsreich – und dennoch schafft es diese allein nicht, eine Handlung mit so viel Potential, die einfach nur kippt, zu retten. Zudem ist in der Inhaltsangabe von einem wahnsinnigen Geheimnis die Rede… welches dann ja doch irgendwie… untergeht? Nicht aufgedeckt wird? Gar keines ist?

Tut mir Leid, aber dieses Buch empfehle ich euch nicht weiter. __w___2_by_emoji_kun-d5hs1cq

Verlagswebsite | Preis: € 4,99

Das Buch wurde von mir Im Zuge der Kooperation mit Blogg dein Buch gelesen und rezensiert. Wer auch gratis Bücher erhalten möchte und diese dann nach einer Frist von etwa 30 Tagen Lesezeit auf seinem Blog rezensiert, klickt einfach auf obiges Logo und meldet sich direkt an. Alles weitere erfahrt ihr direkt auf der Website von Blogg dein Buch.

mittelerde im schnelldurchlauf

Ich liebe Mittelerde so sehr, dass ich nicht einmal den Soundtrack der Filme hören kann, ohne gleich gucken zu wollen. Am liebsten schaue ich sie an einem Stück durch und ich hab sie so oft gesehen, dass ich sie schon auswendig kenne. Die Bücher lese ich alle 2 Jahre (jedes jeweils andere Jahr wird Harry Potter nochmals gelesen) und damit meine ich nun nicht die Herr der Ringe Bücher, sondern das gesamte Werk von Tolkien – in chronologischer Reihenfolge natürlich. Nein, zu denen, die sich verkleiden und als Elben oder Hobbits herumrennen gehöre ich noch nicht, aber ich bin schon ein ziemlicher Mittelerdefanatiker, wenn man das so nennen will.

Und heute will ich das Wissen dazu benutzen, euch von Mittelerde zu erzählen und euch einen schnellen Überblick zu verschaffen. Ich will euch nicht zu sehr mit Stammbäumen langweilen, aber ihr werdet ein paar ganz tolle Infos erfahren, welche einen die Filme etwas leichter verstehen lassen. Die ein oder andere Info wird allerdings auch dafür sorgen, dass ihr schmunzeln müsst oder dass euch ein paar Hintergrundinfos zukommen, die ihr nie erfahren hättet, wenn ihr nur die Filme kennt; was ja logisch ist, denn man kann nicht alles in den Film stopfen.

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Alles beginnt mit Ilúvatar, dem Schöpfer der Ainur (= der Heiligen), der Elben und der Menschen. Er verleiht dem Universum das Sein und ist das, was wir als Gott bezeichnen. Seine heiligen Geschöpfe leben mit ihm in seinen Zeitlosen Hallen. Die Ainur hatten kein Aussehen, sie bestanden aus purem Licht. Unter ihnen gab es viele, deren Namen euch nur verwirren würden und nichts mit meiner Aufzählung eben zu tun haben, aber ihr solltet wissen, dass eine Gruppe davon die Valar waren, welche mit ihren Dienern, den Maiar, nach Ea, dem Universum, in dem sich Arda befindet, was widerum der Planet ist, auf dem sich Mittelerde befindet, hinunter stiegen und die Welt formten. Die Maiar konnten ihre Gestalt nach Belieben wechseln. Die meisten nahmen tierische Gestalten an und mussten körperliche Nöte, wie Hunger, Müdigkeit oder Schmerzen ertragen. Doch blieben sie zu lange in einer Gestalt, nahmen sie diese für immer an.

Jetzt wird es ein wenig komplizierter. emoji12_by_emoji_icon-d6kv9t8

Es gibt einen Valar, der sich in seiner Herrschsucht gegen Ilúvatar wendet und von diesem schließlich verbannt wird. Sein Name ist Melkor. Er verdirbt Arda, bringt Krieg über die Lande und verführt viele der Maiar, sich ihm anzuschließen. Der Krieg gegen Melkor bestimmte maßgeblich das Erste Zeitalter, das noch vor dem Ringkrieg stattfindet. In dieser Zeit spalten sich die Maiar im Groben in drei Gruppen. Viele blieben die Maiar, sprich die Diener der Valar, manche formten sich zu Balrogs und fünf von ihnen wurden zu Istari. Während die Balrogs durch und durch böse waren, wurden die Istari von den Valar zu den freien Völkern Mittelerdes geschickt, um ihnen mit Rat und Hilfe zur Seite zu stehen. Von diesen sind drei durch die Filme bekannt und zwei davon entscheidend für die Verläufe des zweiten und dritten Zeitalters; denn es sind die Zauberer. Saruman, Gandalf, Radagast, Morinehtar und Rómestamo sind ihre Namen. Im Elbischen werden sie natürlich anders genannt, genauso wie Melkor später Morgoth genannt wurde, wodurch auch der Balrog im ersten HdR-Teil Balrog von Morgoth genannt wurde.

Einer der Maiar war Sauron, welcher der mächtigste Diener von Melkor war und nach dessen Niedergang im Zweiten Zeitalter die Macht übernahm und die Ringe der Macht schmiedete. Das Zweite Zeitalter endet mit dem letzten Bündnis der Elben und Menschen, von dem im ersten HdR-Teil erzählt wird; als Isildur den Ring Sauron niederstreckte und den Ring an sich nahm.

In Summe gibt es 20 Ringe.Der Meisterring ist der eine Ring, den Frodo im Dritten Zeitalter vernichtet und damit das Vierte Zeitalter einleitet. Wenn Sauron den Ring ansteckte, konnte er die Gedanken derer lesen, die einen der anderen Ringe trugen, und sie nach seinem Willen lenken. Gleichzeitig lag in diesem Ring der Wille Saurons; auch dann noch, wenn er in andere Hände gelangte. Er zehrte an den Lebenskräften seines Trägers und zog ihn mit der Zeit ins Reich der körperlosen Schatten hinüber, weshalb andere Träger unsichtbar wurden, sobald sie ihn ansteckten. Die Elben bekamen drei Ringe; getragen wurden sie von Galadriel, Gil-Galad und Cirdan. Galadriel behielt ihren Ring nach Saurons Untergang und verteidigte damit ihr Reich Lothlorien. Den Ring von Gil-Galad bewahrte später Elrond in Bruchtal auf und Cirdans Ring behütete Gandalf. Sieben Ringe erhielten die Zwerge, aber über ihren Verbleib ist nicht viel bekannt, da die Ringe auf die Zwerge keinen Einfluss haben konnten. Neun Ringe wurden den Menschen gegeben, die diesen verfielen und von nun an verflucht waren. Sie wurden zu den Nazgul, der mächtigste von ihnen zum Hexenkönig von Angmar.

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So und nun, da wir diese Grundsätze geklärt haben, kann ich euch mit ein paar Unterschieden zwischen Film und Buch sowie tollen Randinformationen behelligen. emoji08_by_emoji_icon-d6kv9kx

  • Galadriel und Celeborn hatten eine Tochter namens Celebrian. Diese heiratete Elrond, wodurch Arwen die Enkeltochter und Elrond der Schwiegersohn von Galadriel und Celeborn sind. Arwen hat im Übrigen noch zwei große Brüder namens Elladan und Elrohir. Celebrian wurde allerdings von Orks verschleppt und gefoltert. Obwohl sie von ihren Söhnen befreit wurde, hat sie dies nie überwunden und ging gequält zu den Grauen Anfurten noch bevor die Zeit der Elben zu Ende war.
  • Die Grauen Anfurten sind im Übrigen nicht der Himmel sondern einfach die letzte Heimstätte der Elben. Diese befinden sich im Nordwesten von Mittelerde.
  • Die Liebesgeschichte von Arwen und Aragorn ist im Film ganz groß gepuscht worden; im Buch wird sie lediglich ganz zu Beginn und ganz am Ende erwähnt.
  • Gloin, einer der Zwerggefährten in Der Kleine Hobbit ist Gimlis Vater (Gimli Gloinssohn).
  • Während Saruman im dritten SEE-Teil stirbt, flieht er im Buch ins Auenland, versklavt dort alle Hobbits und setzt seine Terrorherrschaft hier fort. Was Frodo in Galadriels Spiegel sieht, ist nur ein kleiner Teil hiervon.
  • Im Film nimmt Theoden Frauen und Kinder nach Helms Klamm mit, im Buch lässt er sie aber zurück und lockt den Feind nach Helms Klamm, um ihn dort zu bekämpfen. Weiters kommen die Elben nicht zur Unterstützung, denn die sind selbst schwer damit beschäftigt, die Orks von ihrer Heimat fernzuhalten.
  • Dass Aragorn ein einsamer Krieger ist, wie er im Film dargestellt wird, ist auch nicht ganz richtig. Er ist der Anführer der Dunedain, mit denen er im Kontakt steht und die ihm zur Hilfe kommen. Außerdem hat er gute Freunde wie Arwens Brüder und gesamt sind sie gut 30 Mann, die ihn in die Halle der Toten begleiten. Nachdem die Geister die Korsarenschiffe abgeräumt haben, werden sie bereits von ihrem Eid erfüllt und so macht sich Aragorn mit den verbleibenden 30 Männern zu den Pelennorfeldern auf.

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Vielleicht gibt es so einen Beitrag auch mal über den Hobbit als eigenes, aber wenn, dann erst, wenn der dritte Film rauskommt. Will ja nicht spoilern, höhö.